Ausstellung

Art Mbassy

Galerie artMbassy Berlin

Anna-Louisa-Karsch-Straße 7

10178 Berlin-Mitte

Öffnungszeiten: Di- Fr 14 – 19 Uhr, Sa 11 – 17 Uhr

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich zur gemeinsamen Ausstellungseröffnung

in die artMbassy ein:

DONNERSTAG, 13. NOVEMBER 2008 VON 18 - 21 UHR | Ausstellung bis 09.Dezember 2008

Roberto Kusterle (IT) und Susan Donath (D)
Gast: Benedetta Bonichi (IT)
Kuratorin: Caterina Corni

Im Laufe der Jahrhunderte haben Künstler, Literaten und Philosophen ihr Interesse auf die kuriose Gegenüberstellung von Mensch und Tier gerichtet: von Aristoteles zu Bruno, von Voltaire zu Kant, von Ovid zu Kafka, von Bosch`s beunruhigenden visionären Welten bis hin zu Matthew Barney´s Metamorphosen.

Das Projekt Der Zoo der Seele wirkt in dieser Suche als Kontinuum und stellt dabei die Fotografien des italienischen Künstlers Roberto Kusterle den Skulpturen der deutschen Künstlerin Susan Donath einander gegenüber.

In Zusammenarbeit mit dem Italienischen Kulturinstitut Berlin.


Sara Asperger- Berlin

SARA ASPERGER GALLERY Berlin

Sophienstr. 18

10178 Berlin

Vernissage: Freitag, 21.11.2008 um 19.00 Uhr
Dauer der Ausstellung: 22.11.2008 – 9.1.2009
Wolfgang Petrick

"Mutatio"
Zeichnung Skulptur Fotografie Film

Das Werk von Wolfgang Petrick gilt es immer wieder neu zu entdecken. Auch derjenige,
der glaubt, es zu kennen, wird beim Besuch jeder neuen Ausstellung des Künstlers
(Jahrgang 1939) erneut feststellen, wie viel bildnerische Kraft - wahrlich unerschöpflich -
in diesem Mann steckt, der seit den neunzehnhundertsechziger Jahren seinen festen Platz
in der deutschen Kunstgeschichte hat. Auch nach all diesen Jahrzehnten ist keinerlei
Erschöpfung bei ihm zu erkennen, der mit Verve seine Bilder, Zeichnungen und
Skulpturen, seine Druckgrafik, Bücher und Fotografien vorantreibt und dabei an Aktualität
in seiner Auseinandersetzung mit Gegenwart nichts, aber auch wirklich nichts vermissen
lässt.
Die Asperger Gallery ist daher höchst erfreut, den von ihr bereits mehrfach präsentierten
Künstler Wolfgang Petrick (z.B. 1986 in Chicago und 1992 in Straßburg) mit einer
weiteren Einzelausstellung würdigen zu können. Neue Zeichnungen, Skulpturen, Fotos
und ein experimenteller Film werden in einer vom Künstler gestalteten räumlichen
Inszenierung zu sehen sein, die seiner aktuellen Arbeitsweise kongenial entspricht.
Ausgangspunkt vieler Werke sind eigenhändig aufgenommene Fotografien, beispielsweise
Bilder von New Yorker Graffiti und Landschaften, Aufnahmen von leer stehenden
Dachböden oder Dokumentationen selbst inszenierter Performance - Sessions mit
Modellen in seinen Ateliers in Berlin und Brooklyn. Ausgehend von diesem Material, das
trivial bis erhaben erscheint, setzt er Statements auf Papier, Leinwand und andere
Materialien, die die Grundlage der nun folgenden zeichnerischen und malerischen
Kommentierungen, Schichtungen und Veränderungen sind, Statements, die durch
Überlagerungen in tiefenräumliche Welten überführt werden. Kein metrisches
Nebeneinander sondern ein Übereinander, oft mit anamorphotischen Systemen
kombiniert. Es ist diese so entstehende Dichte und Komplexität, die Petricks Werk
auszeichnet, diese Transmission von traditionellen, konventionellen Techniken hin zum
Experiment auf ein und demselben Blatt, auf ein und derselben Leinwand.


Martin- Gropius- Bau

Ausstellungen
Ort: Martin-Gropius-Bau


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